Kinesiologische Unterstützung bei Demenz

Vortrag Demenz vorbeugen - durch Kinesiologie & Mehr

 

Demenz ist die Bezeichnung des Oberbegriffs für den Abbau des Gedächtnisses und den damit verbundenen kognitiven, emotionalen und sozialen Fähigkeiten. Im Verlauf büßt die betroffene Person immer mehr ihre Selbständigkeit ein und ist mehr und mehr auf Hilfe angewiesen, bis hin zur völligen Pflegeabhängigkeit. Der Begriff Demenz kommt aus dem Lateinischen: de = weg von, mens = Geist, also weg vom Geist.

 

Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt, dass es bis 2050 weltweit 150 Millionen Demenzkranke geben wird. Daher fordert die WHO auch weltweit für jedes Land Demenzstrategien und Demenzpläne, um die Betroffenen und ihr Umfeld bestmöglich zu unterstützen.

 

Das größte Risikoalter an Demenz zu erkranken besteht ab 65 Jahre, wobei Frauen stärker betroffen sind als Männer. Laut Prognose werden bis 2050, fünf von zehn Menschen ab 85 Jahren (50% !!) mit Demenz konfrontiert sein.

 

Gemäß neuen Annahmen und Erkenntnissen (u.a. von Gerald Hüther - Hirnforscher) ist der-, bzw. diejenige weniger durch Demenz gefährdet, wer das Gefühl hat:

- sein Leben zu verstehen

- sein Leben gestalten zu können

- seinem Leben einen Sinn zu geben

- bedeutungsvolle soziale Kontakte zu haben

- in einer Gemeinschaft zugehörig und geborgen zu sein

- und wer sich bewegt und gesund ernährt.

 

Neue Wohn-, Arbeits-, Lebenskonzepte sind daher gefragt, wie zum Beispiel Alten-Wohngemeinschaften, Mehrfamilienhäuser, Bürgerhäuser, bzw. alternative Konzepte von Wohn-, Arbeits-, Lebenskommunen. Dies als Gegentrend zur heutigen virtuellen Welt am PC, die für viele zunehmend in den Daseins-Vordergrund tritt. Dieses Leben als Single ohne taktile soziale Kontakte lässt die Menschen mittelfristig vereinsamen. Untersuchungen zeigen, dass Menschen, die in Gemeinschaften leben welche für sie von Bedeutung sind, durch die täglichen Impulse, gemeinsamen Unternehmungen und Rituale oder auch den damit verbundenen Herausforderungen ihr neuronales Netz im Gehirn permanent aktivieren. Dies wirkt dementen Tendenzen aktiv entgegen.

 

Was kann die Kinesiologie in Bezug auf Demenz bieten?

 

Wir können mit unseren Balancen und Übungen z. Bsp.:

- Erlebnisse entstressen

- den "Rucksack" leeren

- Traumen auflösen

- spüren was uns wirklich erfüllt und ausmacht

- das eigene Leben besser verstehen (als Biographiearbeit)

- uns im größeren Ganzen wahrnehmen

- uns mit unserem Wesentlichen verbinden

- unsere eigene Sinnhaftigkeit spüren

- Neues denken und fühlen und dadurch Neues ausprobieren und gestalten.

 

Die deutsche Kinesiologin und Institutsleiterin Eva-Maria Willner stellt als betroffene Tochter einer demenzkranken Mutter in ihrem Erlebnisvortrag praktische Tipps im Umgang mit der Krankheit vor und vermittelt ihre Erfahrungen zur Eigenprävention sowie zur (wieder) leichteren Kommunikation mit den eigenen Angehörigen, wie zum Beispiel mit den Eltern oder den Großeltern.

 

Termine:
Derzeit finden leider keine Vorträge statt.

Eintritt ist frei.

Orte: Basel und Bern.

 

Anmeldungen unter Tel. 061 331 31 25, bzw. schriftlich an kontakt@praxis-hologramm.ch.

 

 

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